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Lost and Love (2015)

失孤(2015)

Der englische Titel lässt eher ein Liebesdrama vermuten, tatsächlich aber handelt es sich um ein dramatisches Roadmovie…

Allerdings geht es – anders als im klassischen Roadmovie – nicht um die Suche nach Freiheit und Identität, sondern um die verzweifelte Suche nach dem verlorenen Kind.

Das Dramatische dabei: Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit.

Die Familie hat in China traditionell einen sehr hohen Stellenwert: Oftmals leben mehrere Generationen unter einem Dach und jedes einzelne Familienmitglied trägt zur Harmonie dieser Gemeinschaft bei. So bringt das Verschwinden des Sohnes die kleine Familie in Lost and Love natürlich völlig aus dem harmonischen Gleichgewicht und der einzige Ausweg ist es sich auf die Suche zu begeben…

Während die Geschichte, die die Regisseurin zu diesem Film inspiriert hat, in Wirklichkeit eine glückliche Wendung nimmt (Vater und Sohn fanden nach drei Jahren wieder zueinander), reist der Vater in Lost and Love, gespielt von Andy Lau, jahrelang durch China auf der verzweifelten Suche nach seinem einzigen Kind. Ein Drama mit Happy End?

Die Regisseurin Peng Sanyuan setzt in ihrem Regie-Debüt den berühmten Schauspieler und Cantopop Singer-Songwriter Andy Lau, der auf dem Bildschirm von martial-arts-fighter über Spion und Liebhaber schon so ziemlich alles verkörpert hat, als den Protagonisten Lei Zekuan, einen Bauern aus Anhui, ein. Der Zuschauer wird mitgerissen vom emotionalen Kampf des nicht aufgeben wollenden Vaters und den verschiedenen Schicksalen, die auf diesem Wege zusammenfinden.

(Rebecca Ehrenwirth)

打拐从近年成为热词时,很多人才开始关注这一社会问题。处于社会转型期的中国,社会矛盾凸显的就是当下人们的性格命运。如果说艺术来自于生活,那么生活就为艺术的创作提供了素材的鲜活。

中国人最看重的东西是家,可以说没有之一。安土重建,家国天下,家文化根植于中国长久的历史,家也是中国社会的根基。《失孤》讲述了一个中国的故事,它说的是中国人最看重的東西,它讲出了中国人面对苦难的方式。

中国人的方式不是靠虔诚的宗教信仰,因而个国度少牲和绝的抗争。中国人待苦难的方式,是于世中努力的同,向宗教或文化寻求慰藉和帮助,但最后,是要到世中努力。

家,便是我们世中最深的羁绊。

[颜蕾]

28. Mai um 21:00 Uhr

5月28日 晚上9点

Die Organisatoren der 3. Münchner China Filmtage sind Rebecca Ehrenwirth, Liu Bingning, Damian Mandzunowski, Korbinian Schuster und Wang Rong.

Die Veranstalter sind das Institut für Sinologie der LMU München und das Konfuzius Institut München.

Die Münchner China Filmtage wurden 2013 von Katarina Cvitic, Rebecca Ehrenwirth, Damian Mandzunowski, Sebastian Michlick und Anna Stecher ins Leben gerufen.

Kino Organisation:

Monopol Kino
Markus Eisele und Natalia Garbacz
Schleißheimer Str. 127 80797 München
(089) 38 88 84 93

Logo Design: Stephanie Adamitza

Website Design: Adam Borowski

Texte: Rebecca Ehrenwirth, Liu Bingning, Damian Mandzunowski, Shi Chunhui, Kathrin Tremml, Korbinian Schuster, Wang Rong, Xu Yaqi, Yan Lei, Linda Zahlhaas, Zhou Xiaofeng

Bild- & Quellennachweis: Emperor Pictures, Wildbunch France, IM Global, Huayi Brothers Media, Distribution Workshop, Damian Mandzunowski

Änderungen vorbehalten, jedoch nicht beabsichtigt.

Plakat & Programmheft Design: Cheng Chong

Alle Filme werden in ihrer Originalsprache mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt. Bitte beachten Sie die Hinweise im Programm!

OmdU = Originalversion mit deutschen Untertiteln.

OmeU = Originalversion mit englischen Untertiteln.

Kinotickets sind leider von der Rückgabe und vom Umtausch ausgeschlossen.