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1. Münchner China Filmtage 2013 - Martial Arts

1. Münchner China Filmtage 2013 - Martial Arts

Martial Arts Filme sind Trash! Martial Arts Filme sind Kult! Was ist eigentlich Martial Arts? Ach, Bruce Lee ist schon tot?! Ein Genre – viele Fragen und Meinungen.

Die China Filmtage: Martial Arts versuchen all diesen Vorurteilen und Fragen rund um das Genre auf den Grund zu gehen. Denn so unterschiedlich die Auffassungen über das Martial Arts Kino auch sind, so sind diese Filme Teil des kulturellen Gedächtnisses Chinas und verbinden China, Hong Kong, Taiwan und die Welt. Das Martial Arts Gen- re steht in einer Kulturtradition, beruhend auf jahrhundertealten Geschichten, die am ehesten mit westlichen Ritter- und Drachensagen zu vergleichen sind, sofern man eine abendländische Parallele sucht. Aus diesem Grund widmen sich auch die Filmtage der historischen Perspektive des Martial Arts Kinos.Vom 12. – 16. Juni 2013 sind im Münchner Monopol Kino sieben Meisterwerke des Genres zu sehen. Den Auftakt bildet King Hus A Touch of Zen, der das Genre wie kein zweiter Film geprägt und entworfen hat. Gleichzeitig begann mit ihm die erste interna- tionale Blütezeit des Martial Arts Kinos. Darauf folgt The 36th Chamber of Shaolin, der in der Hochphase dieser Blütezeit entstand und als Juwel innerhalb des Genres gilt.

Kein Martial Arts Filmfest wäre denkbar ohne Bruce Lee: Gezeigt werden daher Fist of Fury und The Way oft he Dragon. Beide Filme machten Lee zu einem Superstar und das Martial Arts Genre zum globalen Phänomen.

Mit Hero beschritt Regisseur Zhang Yimou völlig neue Wege. Indem er einen der ersten Martial Arts Filme der Volksrepublik China im 21. Jahrhundert schuf, der von keinem geringeren als Quentin Tarantino für die internationale Filmbühne entdeckt wurde, trug er maßgeblich zu einem neuen Boom des Genres bei.

Natürlich darf das Lachen nicht zu kurz kommen – Kung Fu Hustle aus dem Jahr 2004 meistert durch seine humoristisch-groteske Art die Gratwanderung zwischen Trash und Kult, wie es Jackie Chan in seinen Filmen selten vermochte.

Das große Highlight der Filmtage bildet Wong Kar-Wais aktueller Film The Grandmas- ter. In freudiger Erwartung dürfen wir verkünden, dass der Film im Rahmen einer Son- dervorstellung noch vor dem offiziellen deutschen Kinostart gezeigt wird. The Grandmaster stellt die neueste Interpretation des Genres dar und weist so auf eine mögliche Zukunft des Martial Arts Films hin.

Vor jedem Film werden die wichtigsten Informationen und Hintergründe in einer kur- zen Einführung erklärt.

Für einen tieferen Einblick in die Thematik wird auch ein wissenschaftliches Rahmen- programm angeboten: Prof. Dr. Hans van Ess (LMU München) spricht über die Ursprün- ge der Martial Arts Welt in frühen chinesischen Geschichtswerken. Prof. Dr. Stefan Kramer (Universität Leipzig) gibt Einblick in die Ästhetik des chinesischen Martial Arts Films. Tim Trausch, M.A. (Universität Leipzig) skizziert Tendenzen und Entwicklungen in der Geschichte des Martial Arts Kinos.

Wir hoffen, dass Sie mit all diesen Erkenntnissen ausgestattet ein viel zitiertes, oftmals verrissenes, aber immer fesselndes Genre neu für sich entdecken werden.
Eine gute Reise durch die Martial Arts Filmwelt wünscht,

das Team der China Filmtage

 

Programmheft Martial Arts

Martial Arts Filme sind Trash! Martial Arts Filme sind Kult! Was ist eigentlich Martial Arts? Ach, Bruce Lee ist schon tot?! Ein Genre – viele Fragen und Meinungen.

Die China Filmtage: Martial Arts versuchen all diesen Vorurteilen und Fragen rund um das Genre auf den Grund zu gehen. Denn so unterschiedlich die Auffassungen über das Martial Arts Kino auch sind, so sind diese Filme Teil des kulturellen Gedächtnisses Chinas und verbinden China, Hong Kong, Taiwan und die Welt. Das Martial Arts Gen- re steht in einer Kulturtradition, beruhend auf jahrhundertealten Geschichten, die am ehesten mit westlichen Ritter- und Drachensagen zu vergleichen sind, sofern man eine abendländische Parallele sucht. Aus diesem Grund widmen sich auch die Filmtage der historischen Perspektive des Martial Arts Kinos.Vom 12. – 16. Juni 2013 sind im Münchner Monopol Kino sieben Meisterwerke des Genres zu sehen. Den Auftakt bildet King Hus A Touch of Zen, der das Genre wie kein zweiter Film geprägt und entworfen hat. Gleichzeitig begann mit ihm die erste interna- tionale Blütezeit des Martial Arts Kinos. Darauf folgt The 36th Chamber of Shaolin, der in der Hochphase dieser Blütezeit entstand und als Juwel innerhalb des Genres gilt.

Kein Martial Arts Filmfest wäre denkbar ohne Bruce Lee: Gezeigt werden daher Fist of Fury und The Way oft he Dragon. Beide Filme machten Lee zu einem Superstar und das Martial Arts Genre zum globalen Phänomen.

Mit Hero beschritt Regisseur Zhang Yimou völlig neue Wege. Indem er einen der ersten Martial Arts Filme der Volksrepublik China im 21. Jahrhundert schuf, der von keinem geringeren als Quentin Tarantino für die internationale Filmbühne entdeckt wurde, trug er maßgeblich zu einem neuen Boom des Genres bei.

Natürlich darf das Lachen nicht zu kurz kommen – Kung Fu Hustle aus dem Jahr 2004 meistert durch seine humoristisch-groteske Art die Gratwanderung zwischen Trash und Kult, wie es Jackie Chan in seinen Filmen selten vermochte.

Das große Highlight der Filmtage bildet Wong Kar-Wais aktueller Film The Grandmas- ter. In freudiger Erwartung dürfen wir verkünden, dass der Film im Rahmen einer Son- dervorstellung noch vor dem offiziellen deutschen Kinostart gezeigt wird. The Grandmaster stellt die neueste Interpretation des Genres dar und weist so auf eine mögliche Zukunft des Martial Arts Films hin.

Vor jedem Film werden die wichtigsten Informationen und Hintergründe in einer kur- zen Einführung erklärt.

Für einen tieferen Einblick in die Thematik wird auch ein wissenschaftliches Rahmen- programm angeboten: Prof. Dr. Hans van Ess (LMU München) spricht über die Ursprün- ge der Martial Arts Welt in frühen chinesischen Geschichtswerken. Prof. Dr. Stefan Kramer (Universität Leipzig) gibt Einblick in die Ästhetik des chinesischen Martial Arts Films. Tim Trausch, M.A. (Universität Leipzig) skizziert Tendenzen und Entwicklungen in der Geschichte des Martial Arts Kinos.

Wir hoffen, dass Sie mit all diesen Erkenntnissen ausgestattet ein viel zitiertes, oftmals verrissenes, aber immer fesselndes Genre neu für sich entdecken werden.
Eine gute Reise durch die Martial Arts Filmwelt wünscht,

das Team der China Filmtage

 

Programmheft Martial Arts

Die Organisatoren der 3. Münchner China Filmtage sind Rebecca Ehrenwirth, Liu Bingning, Damian Mandzunowski, Korbinian Schuster und Wang Rong.

Die Veranstalter sind das Institut für Sinologie der LMU München und das Konfuzius Institut München.

Die Münchner China Filmtage wurden 2013 von Katarina Cvitic, Rebecca Ehrenwirth, Damian Mandzunowski, Sebastian Michlick und Anna Stecher ins Leben gerufen.

Kino Organisation:

Monopol Kino
Markus Eisele und Natalia Garbacz
Schleißheimer Str. 127 80797 München
(089) 38 88 84 93

Logo Design: Stephanie Adamitza

Website Design: Adam Borowski

Texte: Rebecca Ehrenwirth, Liu Bingning, Damian Mandzunowski, Shi Chunhui, Kathrin Tremml, Korbinian Schuster, Wang Rong, Xu Yaqi, Yan Lei, Linda Zahlhaas, Zhou Xiaofeng

Bild- & Quellennachweis: Emperor Pictures, Wildbunch France, IM Global, Huayi Brothers Media, Distribution Workshop, Damian Mandzunowski

Änderungen vorbehalten, jedoch nicht beabsichtigt.

Plakat & Programmheft Design: Cheng Chong

Alle Filme werden in ihrer Originalsprache mit englischen oder deutschen Untertiteln gezeigt. Bitte beachten Sie die Hinweise im Programm!

OmdU = Originalversion mit deutschen Untertiteln.

OmeU = Originalversion mit englischen Untertiteln.

Kinotickets sind leider von der Rückgabe und vom Umtausch ausgeschlossen.